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Wissenswertes


SONNENSCHUTZ KANN MEHR ALS NUR SCHATTEN SPENDEN!

Intelligente Sonnenschutztechnik senkt den Nutzenergiebedarf von Gebäuden und kann für mehr Energieeffizienz und weniger C02- Ausstoß sorgen. Moderner Sonnenschutz hilft nicht nur eine Über- hitzung durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sondern vermindert auch die Auskühlung des Gebäudes in der kalten Jahreszeit. Der Energieverbrauch für die Gebäudeheizung lässt sich so erheblich verringern.

Wie funktioniert das? Bei Kälte wirken Fenster und Glasflächen teil- weise wie Wärmebrücken. Stehende Luftpolster zwischen Fenster und dicht geschlossenem Sonnenschutz sorgen hier für eine Wärmedämmung. Das Luftpolster verhindert die Zirkulation der Luft und somit den Wärmetransport durch Konvektion. Dieses Prinzip funktioniert sowohl bei außenliegendem als auch bei innenliegende Sonnenschutz. Am deutlichsten ist dieser Effekt im Außenbereich beim Rollladen und im Innenbereich bei schienengeführten Rollos oder Verdunkelungsanlagen. Bei der Kombination von Rollladen und innen liegendem Sonnenschutz kann bis zu 10% der Heizenergie eingespart werden. Dies führt auch bei privaten Haushalten zu einer spürbaren finanziellen Entlastung.

Möglichst dunkle Sonnenschutzbehänge dienen tagsüber nicht nur als Blendschutz, sondern absorbieren auch die Solarstrahlung und geben Wärme in den Raum ab. Besonders nachts verlieren Gebäude, die ungeschützt gegen den klaren kalten Himmel strahlen, viel Energie (phys. Prinzip „Strahlungsaustausch von Körpern“).  Innen oder außen montierte Sonnenschutzsysteme wirken hier wie ein Schirm und verringern den Strahlungsaustausch deutlich.


REDUZIERUNG DER KÜHLLASTEN IM SOMMER

Die klassische Aufgabe des Sonnenschutzes ist der Schutz vor Überhitzung durch ungehinderte Sonneneinstrahlung. Ohne moderne Technik können Räume schnell überhitzen. Durch die Fenster dringen Sonnenstrahlen ein, die sich in Wärmeenergie umwandeln – die Luft heizt sich auf, ein Wärmestau entsteht. Innen- und außenliegender Sonnenschutz muss deshalb verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Bei innen liegenden Behängen ist beispielsweise ein hoher Reflexionsgrad des Materials erforderlich, da die Strahlung bereits durch die Verglasung eingedrungen ist und wieder nach außen transportiert werden muss. Bei beschichteten Wärmeschutz- oder Sonnenschutzverglasungen ist dies oft schwierig. Wesentlich besser geeignet ist deshalb eine außen liegende Lösung. Die Strahlung wird schon vor der Verglasung abgefangen und kann nicht mehr in das Gebäude eindringen.

Bei einer gezielten Abstimmung von Sonnenschutzmaßnahmen und Klimatechnik lassen sich die Betriebskosten von Klimaanlagen deutlich reduzieren. So dringen bei handelsüblichem Wärmeschutzglas beispielsweise etwa 60 Prozent der Sonnenenergie in Räume ein. In Verbindung mit einem innen liegenden, hoch reflektierenden Sonnenschutzbehang lässt sich der Wärmeeintrag auf 30% redu- zieren. Bei einem außen liegenden Sonnenschutz gelangen nur noch 5% der Wärmeenergie in den Raum. Klimaanlagen müssen also deutlich weniger leisten, um behagliche Temperaturen zu erzielen.